Eurovision: Transnationale, queere Liebe


Bereits im Vorfeld vom Eurovision Song Contest musste Conchita Wurst sich mit homo- und transphober Kritik auseinandersetzen, doch als die österreichische Künstlerin die Bühne betrat und ihren Song “Rise like a phoenix” anstimmte, war man wie weggeblasen. Alles stimmte: Der Song, das Outfit, die Show und vor allem: Die Stimme. Verblasst sind alle homo- und transphobe Stimmen vor dem Eurovision, vergessen alle Diskussionen um den Bart.

Conchita Wurst, die mit ihrem Nachnamen deutlich machen will dass “es eben ‚wurst‘ ist, woher man kommt und wie man aussieht”1 beweist mit ihrem Auftritt künstlerische Größe und überzeugt schließlich auch die Menschen aus den verschiedenen Ländern: Insgesamt 290 Punkte konnte sie erzielen, 23 der 37 Länder gaben ihr 8, 10 oder 12 Punkte und katapultierten die Österreicherin somit auf den ersten Platz. Die Menschen in Europa zeigen, dass es ihnen auch “wurst” ist, wie die Künstler*innen aussehen.

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  1. Der Standard: Chat mit Conchita Wurst, 24. April 2014 []